Miércoles, 12 Diciembre, 2018


Wechselt dieser Bayern-Star zum VfB Stuttgart?

Für Stuttgarts Andreas Beck ist die Saison vorzeitig beendet Wechselt dieser Bayern-Star zum VfB Stuttgart?
Alejandro Castrejon | Abril 17, 2018, 03:09

In der Kabine geigten sich VfB-Profis gegenseitig lautstark die Meinung.

Der VfB Stuttgart steht in der Tabelle der Fußball-Bundesliga auch nach dem 1:1 gegen Hannover 96 sehr gut da, dennoch gibt es Diskussionen. Das war am Samstag wieder einmal unübersehbar. Die Sprache in der Kabine des VfB Stuttgart ist Deutsch. Der Sportvorstand des VfB Stuttgart ist sich sogar sicher, dass bei den 39 Punkten seines Clubs allerhöchstens ein Akademiker den Klassenverbleib noch infrage stellen würde.

Man darf auf jeden Fall gespannt sein, ob in den nächsten Tagen und Wochen ein offizielles Angebot von Michael Reschke an Hasan Salihamidzic eingeht oder das Gerücht nur eine Ente ist. Laut dem 60-jährigen werde es den Stuttgartern gelingen in der Transferperiode im Sommer interessante und vielversprechende Spielertransfers zu tätigen. Warum sollten wir nicht flexibel agieren können?

Stuttgarts lange Suche nach dem Zehner! Mittlerweile aber sind es auch drei Spiele ohne Sieg - und das Restprogramm (Werder Bremen, Bayer Leverkusen, 1899 Hoffenheim, FC Bayern) klingt nicht gerade nach einer Kaffeefahrt ins Grüne. "Fußball ist auch Erlebnissport". Korkut sah es ähnlich: "Wir hatten sehr, sehr gute Wochen". Was einerseits verständlich ist. Die Medien in der Türkei sind unberechenbar. Doch Niclas Füllkrug rettete den weitgehend harmlosen Gästen (36) in der Nachspielzeit mit seinem zwölften Saisontreffer (90.+1) noch ein schmeichelhaftes Unentschieden.

Ralf Dinter durfte mit der Brenz Band die Stadionhymne des VfB neu vertonen. Korkut hält dagegen: "Es gab keinen Spannungsabfall". Das kann Tayfun Korkut im Saisonfinale nicht erkennen. Mögliche offensive Auswechslungen seien außerdem durch die Verletzungen von Andreas Beck und Benjamin Pavard nicht möglich gewesen. Der wichtigste Ball ist der erste nach einem Ballgewinn.

Gut, dass Korkut und Co. den Klassenerhalt schon fast hundertprozentig eingetütet haben und keiner mehr nervös werden muss. Der Stürmer ergänzte: "Wenn der Gegner weit aufmacht, sehen wir die Räume nicht, da fehlt uns das Spielerische". "Sonst ist die Gefahr da, dass man die Saison so austrudeln lässt". "Ich mache einen Schritt nach vorn, dadurch komme ich dann nicht mehr an Niclas' Kopfball". "Ergebnisse", sagt der Coach, "stehen weiter über allem".